Wechsel beim Wehnerwerk

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Zum 1. September 2011 wechselt Christoph Meyer, seit 1998 Geschäftsführer des Herbert-Wehner-Bildungswerks, an die Hochschule Mittweida. Die Nachfolge tritt – zunächst kommissarisch – Karin Pritzel an.
Der promovierte Historiker übernimmt am Standort Roßwein die Professur für Bildung und Kultur in der Sozialen Arbeit. Damit endet für das sächsische Bildungswerk eine Ära.

Karin Pritzel, 35-jährige Medienwissenschaftlerin aus Leipzig zu ihrer neuen Aufgabe: „Das Wehnerwerk ist gut aufgestellt, ich weiß ein verlässliches Team an meiner Seite. Wir werden auch künftig Neues in der politischen Bildung ausprobieren und dabei stets ein klares Ziel vor Augen haben: Die Demokratie in Sachsen stärken.“

Christoph Meyer war 1998 nach Dresden gekommen, um die Leitung des 1992 gegründeten Bildungswerks zu übernehmen. In seine Amtszeit fallen der Umzug in ein Ladenlokal mit Schaufenstern inmitten der Dresdner Neustadt (1999), die Gründung der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung (2003) sowie das Erscheinen der von ihm verfassten Biographie „Herbert Wehner“ (2006). Im Rückblick auf die vergangenen dreizehn Jahre meint Meyer: „Die Seminarzahl hat sich auf über 100 pro Jahr vervierfacht, und der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk hat jetzt fünfmal so viele Mitglieder wie 1998. Das Wehnerwerk hat seinen festen Namen und Standort in der politischen Bildungsarbeit. Damit ist die Grundlage dafür gelegt, dass es den Übergang meistert.“

Als Vorsitzender der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung bleibt Meyer dem Herbert-Wehner-Bildungswerk weiter verbunden. Aufgabe der Stiftung ist die Wahrung des Erbes von Herbert Wehner (1906-1990) in seiner sächsischen Heimat, die Unterstützung des Bildungswerks und seine Unterbringung in eigenen Räumlichkeiten. Darin wird sie unterstützt von einem über 500 Mitglieder zählenden Freundeskreis mit Frank-Walter Steinmeier an der Spitze.

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