Vogel in Dresden: Aufruf zu Mut, Respekt und Toleranz

Hans-Jochen Vogel in Dresden. Foto: Richard Kaniewski

Der Gründungssprecher des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk und Gründungsvorsitzender des Vereins “Gegen Vergessen. Für Demokratie” Bundesminister a.D. Hans-Jochen Vogel sprach am 18. Februar 2012 auf dem Dresdner Schlossplatz. Die Rede im Wortlaut…kann auf der Seite des MDR heruntergeladen werden.

“Wenn Wehner noch leben würde, er wäre heute hier”
In seiner Rede betonte Vogel wie wichtig es sei, dass Dresden am 13. und 18. Februar ein klares Zeichen gegen die Aktivitäten und Umtriebe der Rechtsextremisten gesetzt habe. Er erinnerte daran, wie wichtig es ist, die Erinnerung an das Unrecht der Nazis aufrecht zu erhalten. Nicht um Schuldkomplexe zu konservieren, so Vogel, sondern um zu zeigen wohin es führt, wenn rassistische, antisemitische, antidemokratische Parolen und Tendenzen unwidersprochen hingenommen werden. Dies dürfe nie wieder geschehen, so der ehemalige Bundesjustizminister.

Aus der Geschichte zu lernen und Verantwortung für die Demokratie zu übernehmen ist auch das Ziel der zahlreichen Veranstaltungen des Herbert-Wehner-Bildungswerks.

 

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