Neu in Deutschland

12060-Berlin

Neu in Deutschland – Crashkurs Politik für MigrantInnen

so heißt eine neue Seminarreihe des Herbert-Wehner-Bildungswerks speziell für Mirgrantinnen und Migranten. Seit März dieses Jahres veranstaltet das Wehnerwerk in Kooperation mit dem Ausländerrat Dresden Seminare, die helfen sollen, die Politik in der  neuen Heimat besser zu verstehen.

Den Auftakt der Reihe „Neu in Deutschland – Neu in der Kommunalpolitik“ machte eine Abendveranstaltung zu Kommunalpolitik am 15. März 2012. Der ehemalige Geschäftsführer des Wehnerwerks Christoph Meyer erläuterte in einem kurzweiligen Vortrag die Grundzüge der Kommunalpolitik. Praxisnah bezog er sich auf tagespolitische Beispiele aus Dresden, wie etwa die Erweiterung der Königsbrücker Straße in der Neustadt. Das Interesse der Teilnehmenden war groß, viele Fragen wurden gestellt und beantwortet. Im Anschluss an den Vortrag begab sich die Gruppe in das Kulturrathaus, in dem gerade die Stadtratssitzung stattfand. Die Stadträtin Sabine Friedel von der SPD empfing die Gruppe. Von der Besuchertribüne aus erklärte Friedel, wie im Stadtrat abgestimmt wird und gab einige Beispiele für die Themen, die im Stadtrat gerade behandelt werden, während die Teilnehmer eine Abstimmung beobachten konnten, die erstmals wieder von Oberbürgermeistern Orosz geleitet wurde.

Die Teilnehmenden der Fahrt nach Berlin mit Wolfgang Gunkel, MdB

Am Freitag, den 23. März ging es dann um Bundespolitik. Crashkurs Berlin, so lautete der Titel. Etwa 50 Teilnehmende aus Dresden fuhren mit dem Bus in die Bundeshauptstadt Berlin. Auf dem Programm stand die Besichtigung des Reichstagsgebäudes und der transparenten Glaskuppel und eine Führung durch das Regierungsviertel. “Ganz Berlin ist voll von Geschichte und Politik. Unglaublich spannend”, so eine Teilnehmerin.
Am meisten interessierte die Besucher aus Sachsen allerdings das Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gunkel. Er erklärte, wie in Berlin Politik gemacht wird. Anschließend stellte er sich den zahlreichen, teilweise sehr kritischen Fragen der Teilnehmenden.
“So etwas müsste es viel öfter geben”, sagte eine Teilnehmerin auf der Rückfahrt. Recht hat sie.

Hier die Termine für die kommenden Veranstaltungen:

 

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