Bahrs Mutmaßungen über Wehner

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In seinem jüngsten Buch beschuldigt Egon Bahr Herbert Wehner unter anderem des Hochverrats. Der Historiker und Herbert-Wehner-Biograf Christoph Meyer hat diese Anwürfe untersucht und sie anhand der Quellen widerlegt. Das Ergebnis seiner Recherche kann man hier einsehen.

Foto: Wolfgang Mischnick, Greta und Herbert Wehner mit Erich Honecker am 31. Mai 1973.

Behauptungen, Richtigstellungen, Charakterbilder

In seinen „Erinnerungen an Willy Brandt“ bezichtigt dessen ehemaliger Berater Egon Bahr Herbert Wehner des Hochverrats. Er wiederholt und erweitert dabei schon 1996 in seinem Buch „Zu meiner Zeit“ erhobene Anschuldigungen. Anhand der damals zugänglichen Quellen hat bereits Heinrich Potthoff in seiner Quellenpublikation von 1997 nachgewiesen: Bahrs Verratsvorwurf an Wehner ist „ein gravierender Irrtum“.

Zum gleichen Schluss ist Christoph Meyer in seiner 2006 erschienenen Biografie „Herbert Wehner“ gekommen. Anhand zahlreicher Originalquellen wird dort die Geschichte der Deutschlandpolitik Herbert Wehners in den Jahren 1973 und 1974 im Zusammenhang erzählt. Lesen sie hier weiter.

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