Nachrichten aus den Jahren 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010.
Hey, wir tun was!Seminar zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Ehrenamtliche - Jetzt Anmelden!
Wer teilnehmen möchte, kann sich ab sofort beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter 0351-80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de anmelden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vom 30. Januar bis 1. Februar 2009 in Naunhof bei Leipzig grundlegende Methoden der PR kennen zu lernen und dabei konkrete Schritte für ihre Vereinsarbeit zu planen. Unter dem Motto "Hey, wir tun was!" werden neben klassischen Themen wie Pressearbeit auch die Grundlagen von Fundraising und Lobbyarbeit vorgestellt. Ein Journalist berichtet aus der Praxis und berät zur Formulierung von Pressemitteilungen. |
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"Siehdichum"Anne Dorn liest im Gemeindehaus der Synagoge
"Siehdichum" ist ein Roman über die Suche nach einem in den letzten Kriegsjahren verschollenen 16-jährigen, zugleich eine bewegende Spurensuche in der deutsch-polnischen Geschichte. In ihrem Roman (Dittrich Verlag, 22,80 Euro) verdichtet Anne Dorn historische Fakten und persönliche Erinnerungen zu einer außergewöhnlichen Reflexion über Schuld und Wiedergutmachung, Verlust und Verdrängung. Nähere Informationen finden Sie hier. |
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Abschiebung in Leipzig: Einladung zu "Lokaltermin"
Auch in Leipzig passiert es. Ausreisepflichtige Menschen werden abgeschoben oder in Abschiebehaft genommen. Untergebracht werden sie in Leipzig in der regulären JVA, denn eigene Abschiebegefängnisse existieren in Sachsen nicht. Das Thema Abschiebung wird in Ostdeutschland wenig diskutiert, Hintergründe, Gesetzeslagen und persönliche Schicksale sind deshalb nur wenigen bekannt. Der "Lokaltermin" möchte Hintergründe vermitteln und Debatten anregen. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe mit dem Titel "Lokaltermin". Frei nach Erich Kästners Motto aus "Das fliegende Klassenzimmer: Der Unterricht wird zum Lokaltermin" soll dabei direkt vor Ort hinter die Kulissen zum Beispiel von kommunalen Unternehmen und Einrichtungen geschaut und Politik so hautnah erfahrbar gemacht werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie hier. |
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Mut zur Regierung!Podiumsdiskussion zu Herbert Wehners Geburtstag - Freundeskreis im Aufwind - 500. Mitglied begrüßt
Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich bei erst schwül-warmem, dann stürmisch-gewittrigem Wetter im Großen Saal des Volkshauses, um an der von Peter Struck, Sprecher des Freundeskreises und Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion moderierten Diskussion teilzunehmen. Ausgehend von der Feststellung, dass eine Partei selbstverständlich danach strebt zu gestalten und also zu regieren, knackig auf den Punkt gebracht von Franz Müntefering in seinem Ausspruch "Opposition ist Mist", beleuchtete das Podium aus Gründungssprecher Hans-Jochen Vogel, Christiane Kohl von der Süddeutschen Zeitung und Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion in Sachsen, die Thematik eingehend. Regierung kann gestalten Hans-Jochen Vogel wies in einem engagierten Beitrag darauf hin, dass Regieren bisher auf der Bundesebene für die SPD immer hieß, in Koalitionen zu regieren und also Kompromisse eingehen zu müssen. Aber die Erfahrung, selbst als sehr kleiner Koalitionspartner an einer Regierung beteiligt zu sein, wertete Martin Dulig eindeutig positiv. Nur in der Regierung könne die SPD tatsächlich etwas durchsetzen. Sein Beispiel war das "Programm weltoffenes Sachsen" womit er Projekte und Forderungen, die er zuvor als Juso-Landesvorsitzender und zusammen mit zivilgesellschaftlichen Gruppen in einer Oppositionsrolle vorbereitet hatte, mit der Regierungskoalition tatsächlich einführen konnte. Die lange Phase der Opposition auf Bundesebene von 1982 bis 1998 habe der SPD auch gut getan, erinnerte Hans-Jochen Vogel. Die Regeneration der Partei in der Opposition sei ein wichtiger Aspekt und es gebe auch Möglichkeiten, mitzugestalten. Wie die Oppositionsrolle im Sinne der Staatsraison und zum Wohl der eigenen Partei verantwortlich ausgefüllt werden kann, dazu brachte Vogel das Beispiel des Einigungsvertrages von 1990, dem die in der Opposition befindliche SPD-Fraktion einstimmig unterstützt hat, während von der regierenden CDU/CSU 13 Abgeordnete dagegen stimmten. Mehrheit gegen Opposition Vogel vertrat die These, dass die SPD-Parteimitglieder in ihrer Mehrheit insgeheim lieber in der Opposition wären. Dies konterte Peter Struck mit der Durchführung von zwei Abstimmungen unter den rund 150 anwesenden Gästen im Saal, darüber, ob die SPD im Bund und im Land lieber regieren oder in die Opposition gehen solle. Die eindeutige Mehrheit sprach sich jeweils für die Regierungsrolle aus. Zu den Debatten in der SPD meinte Hans-Jochen Vogel: "Die Regierung muss erkennen, dass nicht jede weitergehende Forderung der Partei ein Dolchstoß in den Rücken ist, sondern Teil eines demokratischen Diskussionsprozesses. Und die Partei muss erkennen, dass nicht jede von der Regierung nicht verwirklichte Forderung - weil die Umstände es nicht zulassen - ein Treubruch oder gar ein Verrat an den eigenen Zielsetzungen und Grundsätzen ist." Die Ursache für die schwierige Lage der SPD ortete die Journalistin Christiane Kohl in der äußeren Lage, in der der SPD ihr politisches Feld von zwei Seiten streitig gemacht werde, nicht nur von "links", sondern auch durch die Sozialdemokratisierung der CDU-Politik. Sie beschrieb das Problem mit: "Wir sind heute alle Konsumsozialisten - aber was sind unsere Werte? Warum ist der Kontrast zwischen Arm und Reich in Deutschland heute so stark?" Ob diese grundsätzliche Besinnung auf die eigenen Werte in der Regierungsrolle möglich ist, oder ob es dazu einer Zeit in der Opposition bedürfe, könne sie nicht entscheiden. Die Diskussion mit dem Publikum im Saal wurde streckenweise dominiert durch Frage eines Gastes, ob es nicht ein Fehler der damaligen SPD gewesen sei, 1989/90 die Türen vor den ehemaligen SED-Mitgliedern zu verschließen. Hier kochten die Emotionen teilweise hoch und manche Beobachter fanden diese Debatte eigentümlich rückwärts gewandt. Opposition ist notwendige Kraft Am Ende schloss Jürgen Schmude die gelungene Veranstaltung mit den Worten: "Ich glaube wir sind uns nach der Diskussion heute einig: Opposition hat bei uns in Deutschland keinen schlechten Beiklang. Es ist ein Begriff, der eine Kraft beschreibt, die notwendig ist für die Demokratie." Er rief jedoch die Sozialdemokratie auf, sich jegliche heiße Liebe zur Opposition abzugewöhnen. Denn, so Schmude, es gehe darum, sich der Verantwortung zu stellen. "Verweigern darf man sich nicht." Bis weit in die Nacht hinein feierte der Freundeskreis im Anschluß sein 10. Grillfest zum Geburtstag von Herbert Wehner. Wie immer von Margarete Füßer und ihren Helferinnen und Helfern trefflich organisiert, gab es die Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen über Länder- und Altersgrenzen hinweg. Und so wurde ein Wunsch wahr, den Hans-Jochen Vogel etwa zehn Jahre zuvor an Ort und Stelle gemacht hatte, als der Freundeskreis noch in das Ladenlokal des Bildungswerks auf der Kamenzer Straße passte: 500 Mitglieder. Heike Wieghardt aus Dresden konnte mit einem Dutzend weiteren Beitritten noch am Abend des 11. Juli 2008 begrüßt werden. Haus für Herbert Wehner Damit ist der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk seinem großen Ziel, ein Haus für Herbert Wehner in Dresden zu bauen, wieder einen kräftigen Schritt näher gerückt. Und "Wer weiß", meint Christoph Meyer, Geschäftsführer des Freundeskreises und Stiftungsvorstand, "vielleicht können wir nächstes Jahr, an Herbert Wehners 103. Geburtstag, schon ein konkretes Projekt mit Grundstück und erster Bauplanung vorweisen." Die Mitglieder des Freundeskreises sollten sich jedenfalls schon jetzt ein Datum vormerken: Samstag, den 11. Juli 2009. |
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Görlitz / Zgorzelec in zwei Tagen
Um die zahlreichen Facetten der Grenzstadt näher beleuchten zu können, hat das Herbert-Wehner- Bildungswerk das bis dato eintägige Seminar zu einer zweitägigen Studienreise ausgebaut. Neben der Besichtigung der Bombardier-Werke und einer Führung im Niederschlesischen Museum, findet am zweiten Tag eine kontrastierende politisch-historische Stadtführung im deutschen Görlitz und polnischen Zgorzelec statt. Der Teilnahmebeitrag inklusive Bustransfer und einer Übernachtung mit Frühstück im Hotel beträgt 51Euro (für Freundeskreismitglieder 26 Euro). Anmeldungen bitte telefonisch oder per Email, Nähere Informationen auch hier. |
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M. Füßer lüftet ihr Geheimnis
"Auberginen Margarete" Für sechs Personen:
Öl, Zitronensaft und Sojasoße in eine geräumige Schüssel geben. Die Auberginen in Stücke nach Wunsch schneiden (mindestens vierteln), in die Schüssel hinzugeben und gut durchmischen. Dann die Rosinen oder Pflaumen und die Minze untermischen. In einer ofenfesten Form oder auf einem Backblech verteilen und bei 200° mindestens 45 Minuten schmoren. Geschmacksvarianten ergeben sich bei anderer Mischung der flüssigen Zutaten, durch die Größe der Stücke und durch Verlängerung der Schmorzeit. Die "Auberginen Margarete" eignen sich gut für das Buffet, weil sie kalt wie warm zu genießen sind. Guten Appetit! |
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Die Premiere: Studienreise einmal andersIn einer kleinen Seminargruppe per Bahn nach Güstrow, Wismar und Schwerin
Der Beitrag beträgt nur 195 Euro, für Mitglieder des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk nur 170 Euro. Im Preis enthalten sind die Seminarinhalte, die Fahrten (mit der Bahn), ein Abendessen am Anreisetag und die Unterbringung mit Frühstück im Gästehaus am Schlosspark in Güstrow. |
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Lokaltermine 2008 - in Leipzig und DresdenBetreten erlaubt...
Die Lokaltermine, eine Kooperation zwischen Herbert-Wehner-Bildungswerk und Sozialdemokratischer Gemeinschaft für Kommunalpolitik, gewähren Zugang zu sonst verschlossenen Orten. Sie wollen Diskussionen zu kommunalpolitischen Themen anregen und Wissen vermitteln. Die nächsten Termine: Am 28. November 2008 besuchen wir die JVA Leipzig zum Thema "Abschiebung", am 14. November steht ein Besuch des Dresdner Stadtmuseums zum Thema kommunale Kulturpolitik auf dem Programm. Sein Sie dabei, melden Sie sich an! |
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Solidarität mit unserem NachbarvolkHerbert Wehner zur Niederschlagung des Prager FrühlingsNach einer Bundestagsrede von Herbert Wehner aus dem Jahr 1969 ist auf Jörg Hüsters Internet-Blog www.hoerprogramm.de jetzt eine Rundfunkansprache zu hören, welche Herbert Wehner am 25. August 1968 zum Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei gehalten hat. Christoph Meyer, Wehner-Biograph, schreibt dazu: Am 21. August 1968 marschierten die Truppen der Sowjetunion und ihrer Vasallen in der Tschechoslowakei ein und beendeten damit den "Prager Frühling", den Versuch zu einem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu kommen. Herbert Wehner erreicht die Nachricht am Ende seines Sommerurlaubs auf der schwedischen Insel Öland. Tags darauf reist er ab, zurück nach Bonn, und schreibt seiner Frau: "Und nun werden wir unerbittlich weiter müssen, wenn schon nicht kühn, so doch tapfer." Nicht kühn aber tapfer, vor allem tief betroffen, so hört sich die Rundfunkansprache an, welche Wehner vier Tage später hält. Geradezu atemlos fordert er den Abzug der Truppen, macht klar, auf wessen Seite das Recht ist und äußert seine Bewunderung für "dieses unser Nachbarvolk". Er wünscht, dass der Konflikt gewaltfrei gelöst wird und betont den Willen des deutschen Volkes zu "freundnachbarlichen Verhältnissen" zur CSSR.
So geht der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen den schmalen Grat zwischen der Verurteilung der Gewaltakte der Sowjets und der Notwendigkeit, die von der Regierung der Großen Koalition eingeleitete Politik der europäischen Friedenssicherung fortzusetzen. Er weiß, es wird nicht leicht werden, allen klarzumachen, dass es gerade angesichts dieses Einmarsches keine Alternative zur Entspannungspolitik gibt. Unter hoerprogramm.de/2008/09/21/die-alten-68er-fotoausstellung-1968international ist die 10 Minuten lange Ansprache vom 25. August 1968 im Originalton zu hören. |
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Online-Beratung gegen Rechtsextremismus
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Oppermann: "Es muß Fairness durchgesetzt werden"SPD-Politiker in Dresden für sozial gebändigte Marktwirtschaft
Dabei machte Oppermann klar, dass aus seiner Sicht der Neoliberalismus mit seinem Ziel der totalen Entregulierung der Finanzmärkte versagt hat. Notwendig sei vielmehr eine Verstärkung der staatlichen beziehungsweise öffentlichen Aufsicht. Das Modell der reinen Investmentbanken ohne eigenen Privatkundenstamm habe sich nunmehr erledigt. Insbesondere die angelsächsischen Länder seien in großen Schwierigkeiten, doch habe Deutschland gegenüber den USA und England einen großen Standortvorteil. Hier werde nämlich nach wie vor auf die Produktion gesetzt und nicht nur auf Finanztransaktionen. Beispielsweise sei Deutschland die Nummer Eins bei den erneuerbaren Energien. "Das ist ein Erfolg sozialdemokratischer Politik", so Oppermann. Es gebe, sagte Oppermann, kein Zurück zur verstaatlichten Planwirtschaft. Aber die kapitalistische Markwirtschaft müsse sozial gebändigt werden. Es sei die Aufgabe der Sozialdemokraten, kleine Schritte hin zu mehr Gerechtigkeit zu erkämpfen: "Es muß Fairness durchgesetzt werden", so Thomas Oppermann. Die Diskussion im Herbert-Wehner-Bildungswerk war sehr anregend. Am Ende waren sich alle einig: Die politische Landschaft hat sich mit der internationalen Kreditkrise geändert. Zwar gibt es keinen Grund zur Panik, aber Wirtschafts-, Finanz- und natürlich auch Beschäftigungs- und Sozialpolitik werden neben der Bildung die bestimmenden Themen des nächsten Jahres sein. |
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Einladung zum Rhetorik-TrainingDas Publikum in den Bann ziehen - in Bildern Sprechen
Um auch komplexe Zusammenhänge, Entscheidungen und Prozesse in Alltagssituationen greifbar und anschaulich darzustellen, sind Formulierungen mit Hilfe von Bildern und Metaphern von entscheidender Bedeutung. Vergleiche mit vertrauten Gegebenheiten, der Hinweis auf ähnliche Sachverhalte und das Herausfiltern der Kerninformationen sind nicht nur stilistisch reizvoll, sondern dienen auch der effektiven Vermittlung der eigenen Argumentationslinie. Die MDR-Redakteurin Andrea Valendiek wird von ihren alltäglichen Erfahrungen im Umgang mit bildhafter Sprache und Menschen berichten. Die vielfachen Übungen werden mit der Videokamera aufgezeichnet und gemeinsam ausgewertet. Weitere Infos + Anmelden: hier. |
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SPD Schatzmeisterin kommt ins Herbert-Wehner-Bildungswerk
Das Herbert-Wehner-Bildungswerk lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer neuen Runde "Talk im Wehnerwerk" ein. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten: Telefonisch unter 0351-80 40 220 oder per Email an info@wehnerwerk.de. |
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Besuch aus Berlin: Thomas Oppermann
Thomas Oppermann ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD Fraktion, Mitglied des Ältestenrates, Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss, im Vermittlungsausschuss und im Parlamentarischen Kontrollgremium. Er engagiert sich besonders in den Bereichen Bildung und Forschung. So war er von 1998 bis 2003 Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen und ist in einer Vielzahl von Gremien aktiv, unter anderem im Kuratorium der Technischen Universität Dresden. |
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Sieben Tage RügenEinladung: Noch Plätze frei!
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Kooperationen gesucht mit ehrenamtlichen Vereinen Gruppen, Personen
Im November und Dezember, wenn die Tage kürzer, die Abend länger und die Menschen nachdenklicher werden, ist ein guter Zeitpunkt für eine Weiterbildung zu einer politischen Fragestellung. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk Wozu wollen Sie oder sollten wir ein Seminar veranstalten? Bitte rufen Sie uns an: 0351-8040220 oder schicken uns ein Konzept, Fragen oder Ideen an: info@wehnerwerk.de |
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Fundbüro WehnerwerkBesonders an unsere Freundeskreismitglieder aus Dresden: Übrig Geblieben nach dem Wehnerfest: Schüsseln warten auf ihre BesitzerInnen!
Jackenbesitzerin gesucht Im Herbert-Wehner-Bildungswerk ist irgendwann ein blaue SALEWA Regenjacke in Größe L hängen geblieben, wir bitten ihre Besitzerin, sie Jacke abzuholen. |
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Ein Anwalt für die MenschenDer Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk trauert um Wolfgang Vogel
Am Donnerstag, den 21. August 2008 ist Prof. Dr. Wolfgang Vogel gestorben. Damit verliert der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk in Dresden nicht nur eines seiner Gründungsmitglieder, sondern einen stets gern gesehenen und gern begrüßten Gast auf seinen jährlichen Treffen zum Geburtstag von Herbert Wehner. "Wir haben ihn schon auf den letzten beiden Treffen vermisst, umso mehr werden wir Wolfgang Vogel auf unseren zukünftigen Treffen vermissen", so Christoph Meyer, Geschäftsführer des Freundeskreises und Herbert-Wehner-Biograph.
Historiker Meyer weiter: "In zahlreichen Nachrufen hat die Presse auf die Anwalts- und Vermittlertätigkeit Vogels hingewiesen. Mehrere zehntausend Häftlinge und politisch Verfolgte sind in der Zeit der deutschen Teilung durch Vogels Hilfe freigekommen. Insbesondere in der jahrzehntelangen engen persönlichen Zusammenarbeit mit Herbert Wehner, erst Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, dann SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, wurde vieles Menschliche erst möglich gemacht. Dabei handelte Vogel im unmittelbaren Auftrag von Erich Honecker, Wehner im Namen von und in zunehmend enger Abstimmung mit den Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt. Wobei Wolfgang Vogel nicht nur Anwalt der DDR, sondern vor allem Anwalt für die Menschen war, für die es oft keinen anderen Ausweg aus ihrer politisch verursachten persönlichen Not gab als die Ausreise aus dem Un-Rechtsstaat. Wie sehr dieses Engagement Vogels über das Offizielle hinausging, wie sehr es in Motiven der Nächstenliebe und des persönlichen Helfen-Wollens begründet war, geht nicht nur aus vielen Gesprächen und Interviews mit Wolfgang Vogel nach 1989 hervor, sondern auch aus den in Dresden überlieferten Akten aus der damaligen Zeit. Ein Beispiel ist ein persönlicher Brief des Anwalts an Willy Brandt und Herbert Wehner, der nach dem SPD-Wahlsieg bei der Bundestagswahl 1972 geschrieben wurde, welcher die Voraussetzung für die Fortsetzung der Entspannungspolitik war. Hier, im November 1972, schreibt Vogel, offenkundig ohne offiziellen Auftrag: 'Sie haben unterschiedliche, entgegengesetzte und sogar feindliche Positionen versöhnt. Man spricht miteinander, hört zu, stellt sich ein und gibt sich sogar die Hand. Diese Menschlichkeit im großen hat die Voraussetzungen für die praktische Menschlichkeit im kleinen geschaffen. Und schon ist tausendfach wirksam geholfen worden. Das ist Ihnen nicht neu. So oder ähnlich hören Sie es ständig. Neu wird Ihnen aber sein, wie glücklich wir darüber sind, daß es uns jetzt amtlich erlaubt ist, Menschlichkeit zu praktizieren.' Die Hilfe, gemeinsam praktizierte Menschlichkeit, das war es, was Herbert Wehner und Wolfgang Vogel verband." Greta Wehner, in Dresden lebende Witwe von Herbert Wehner und ebenso wie Wolfgang Vogels Frau aktiv an den Hilfsaktionen beteiligt, bringt ihre Verbundenheit zum Ausdruck: "Ich denke mit großer Dankbarkeit an Helga Vogel und an Wolfgang Vogel." |
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Dresden einmal anders Sehen!Die sächsische Landeshauptstadt Dresden - kennen Sie schon?
Auf dem Programm der zweitägigen Fahrt von Leipzig aus am 19. und 20. September 2008 stehen u.a. eine Führung durch den Landtag mit einem Gespräch mit dem Abgeordneten Prof. Dr. Cornelius Weiss, Besichtigungen der VW-Manufaktur und des Max-Planck-Instituts sowie Stadtführungen auf den Spuren der demokratischen Arbeiterbewegung und Herbert Wehners sowie durch den Szenebezirk Neustadt. Der Freitagabend steht ab 18 Uhr zur freien Verfügung - genug Zeit um auch das barocke Dresden (ggf. noch einmal) zu genießen. Im Preis von 54,-Euro (für Mitglieder des Freundeskreis des Herbert-Wehner-Bildungswerk 29,- Euro) sind der Bustransfer, die Unterkunft im Zweibettzimmer mit Frühstück sowie alle Führungen und Besichtigungen enthalten. |
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Sommer, Sonne, Praktikum
Nach dem Abitur möchte sie Politik oder Internationale Beziehungen studieren: "Das Praktikum erleichtert mir die Studienwahl indem ich schon einmal einen Einblick in die Arbeitswelt bekomme." |
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Wehner-Freundeskreis begrüßt 500. MitgliedSozialdemokratische Prominenz feierte 102. Geburtstag des Dresdner Staatsmannes
Hans-Jochen-Vogel, Peter Struck, Jürgen Schmude, Greta Wehner und Martin Dulig sowie über 150 weitere Gäste feierten am Freitag, den 11. Juli 2008 den 102. Geburtstag Herbert Wehners. Sie alle würdigten an diesem Tag die Bedeutung der politischen Bildung für mehr Demokratiebewusstsein und Engagement. Christoph Meyer, Leiter des Herbert Werner-Bildungswerks, freute sich, an diesem Tag das 500. Mitglied im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk begrüßen zu können: Heike Wieghardt aus Dresden. Ziel des Freundeskreises ist, in der Landeshauptstadt ein Herbert-Wehner-Haus zu bauen: "Mitten in der Stadt, nah bei den Menschen und offen für alle" so stellt sich Meyer das Haus vor. "Es soll Raum bieten für Veranstaltungen zur politischen Bildung und die Traditionen der demokratischen Arbeiterbewegung in Sachsen lebendig halten." ergänzt Karin Luttmann, pädagogische Mitarbeiterin. Sie ist überzeugt: "Die Beschäftigung mit Herbert Wehners bewegter Biographie kann den Weg dieser Ideen lebendig veranschaulichen und mehr Menschen zu politischem Engagement anspornen." Das Protokoll zum 12. Freundeskreistreffen am 11. Juli 2008 finden Sie hier. |
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Seminarprogramm 2. Halbjahr 2008 jetzt druckfrisch!
Das Wehnerwerk bietet preiswerte und anspruchsvolle politische Bildung als Abendveranstaltungen, Führungen, Studienfahrten und mehrtägige Seminare. Besonders zeichnet diese Seminare aus, dass es keine Einbahnstrasse der Wissensvermittlung gibt, sondern stets Erfahrungen untereinander ausgetauscht werden. Die Studienfahrten eröffnen in angenehmer Atmosphäre einen Blick über den eigenen Horizont auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven der besuchten Städte und Regionen. Dazu finden Gespräche mit Historikern, landes- und kommunalpolitisch verantwortlichen Politikern und Betriebsbesichtigungen statt. Studienreisen des Wehnerwerks gehen z. B. vom 12. bis 14. September nach Berlin oder nach Nürnberg, vom19. bis 20. September von Leipzig nach Dresden, vom 10. bis11. Oktober von Dresden nach Leipzig, vom 20. bis 26. Oktober nach Rügen, vom 14. bis15. November nach Görlitz und vom 26. bis 30. November nach Güstrow, Schwerin und Wismar. |
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Newsletter des Herbert-Wehner-Bildungswerks Juli 2008Den Newsletter können Sie hier downloaden. |
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Wehnergeburtstag 2008 mit hochkarätigem PodiumAlljährliches Treffen des Freundeskreises
Aus diesem Anlass lädt das Herbert Wehner Bildungswerk alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer besonders hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion am Freitag, den 11. Juli 2008 um 17 Uhr im Großen Saal des Volkshauses, Schützenplatz 14, 6. Stock zum Thema: Regieren statt Opponieren - Gemeinsam für die Demokratie mit:
moderiert von Dr. Peter Struck, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und aktueller Sprecher des Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk, ein. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0351-8040220 oder per Email an info@wehnerwerk.de. |
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Angebote zum BestellenReihe WehnerwerkInzwischen werden vier Bücher von der Herbert- und Greta-Wehner-Stiftung herausgegeben: Den Auftakt bildete die Festschrift mit Reden zu Herbert Wehners 100stem Geburtstag. Es folgte als "Band 1" der "Reihe Wehnerwerk" die "Diffusionen": Dieser Band enthält die Beiträge zweier Vortragsreihen des Forums für Kritische Rechtsextremismusforschung (FKR) in Zusammenarbeit mit dem Herbert-Wehner-Bildungswerk mit zehn Beiträgen renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Thematik: Rechtsextremismus, Nationalismus, Rassismus - das alles wird in der veröffentlichten Meinung gerne am Rande der Gesellschaft in Deutschland verortet. Aber trifft das zu? Kommen "rechte" Positionen nicht vielmehr aus der "Mitte", sind sie nicht längst zu Alltagserscheinungen geworden? Band 2 der Reihe Wehnerwerk ist das "Praxisbuch Kommunalpolitik", herausgegeben zusammen mit der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Landesverband Sachsen. Es enthält viel nützliche Informationen für das Engagement in der Kommunalpolitik, zum Beispiel zu rechtlichen Rahmenbedingungen zu Strukturen und Aufgaben der Kommunalpolitik, zum kommunalen Haushalt, zu Rechten und Pflichten von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, Tipps für erfolgreiche Fraktionsarbeit, zu Pressearbeit, Rhetorik, Kommunikation und Projektmanagement.
Bestellen Sie schriftlich per Email, Fax oder Post unter Angabe Ihrer Versandanschrift, Anzahl und bei Plakaten das Format. Überweisen Sie dann den Betrag (zzgl. EUR 3,- Versandkosten) auf das Konto der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung Nr. 312 007 8882 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (BLZ: 850 503 00). Nach Eingang bei uns erhalten Sie die gewünschten Titel binnen weniger Wochen mit der Post. |
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Erinnerungswege - ein besonderes Seminar auf den Spuren der Todesmärsche in Sachsen
"Kurz vor Ende des Krieges wurden die Lager evakuiert. So entstanden die Todesmärsche. Wir konnten nun mit der Gruppe einen ganz kleinen Teil der Strecken begehen. Christine wusste manche Begebenheit zu berichten, die sie durch ihre Recherchen herausbekommen hatte. Auch Zeitzeugen aus den Dörfern am Rande des Weges hatte sie befragt. So hatte sie auch mit einigen Termine vereinbart, so dass wir ihre Berichte hören konnten.
Da haute er mir einige tüchtige Ohrfeigen runter, nahm mir den Deckel weg und warf ihn so weit weg, wie er konnte. 'Zeig mir den Mann, für den du das Wasser holen solltest!' brüllte er mich an. Bei den Häftlingen angekommen, sagte er zu dem Mann, den ich ihm zeigte: 'Mach deine Wange nass!' Als der Gefangene das gemacht hatte, machte der SS-Mann ihm ein Kreuz mit einem Tintenstift auf die Wange. Das war wohl das erste. 'Beim nächsten geht es dir dreckig.' Ja, so etwas zu hören von einem, der es selbst erlebt hat, ist etwas anderes, als es irgendwo zu lesen." |
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Newsletter des Herbert-Wehner-Bildungswerks Juni 2008Den Newsletter können Sie hier downloaden. |
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Hans Käseberg: Pioniere für ZwickauGeschichte der Sozialdemokratie 1863 bis 1989
Verlag Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung, Reihe Wehnerwerk, Band 3, Dresden 2008, 96 Seiten brosch. (mit Bildteil) ISBN 978-3-939971-03-0 Band 3 der Reihe Wehnerwerk ist erschienen: Hans Käseberg verknüpft in dieser Chronik des Zwickauer SPD Einzelschicksale und persönliche Erinnerungen mit der allgemeinen politisch-geschichtlichen Entwicklung von 1963 bis 1989. Daraus entsteht ein anschauliches und - nicht nur für die Zwickauerinnen und Zwickauer - lesenswertes Porträt der für die demokratische Entwicklung bedeutendsten politischen Kraft in einem ihrer Traditionsgebiete. Bestellbedingungen: Überweisen Sie den Betrag (EUR 6,00 pro Exemplar zzgl. EUR 3,- Versandkosten) auf das Konto der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung Nr. 312 007 8882 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (BLZ: 850 503 00). Nach Eingang bei uns erhalten Sie das Werk mit der Post. |
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Besuch aus China
Herbert Wehners Biographie mit seiner Wandlung vom Kommunisten zum Sozialdemokraten stellte Christoph Meyer den BesucherInnen zwar vor, doch dieses Thema wurde im nachfolgenden Gespräch nicht weiter thematisiert. Insbesondere nach den organisatorischen Hintergründen, dem Zusammenhang der Institutionen der politischen Bildung und den Parteien, die Finanzierung sowie Methodik und Erfolgsbilanz der Arbeit fragten die Teilnehmenden. Christoph Meyer zeigte sich angetan: "Eine so konkret auf den Punkt kritisch nachfragende Besuchsgruppe hatte ich noch selten hier." |
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Nürnberg-Seminar ein voller ErfolgSeminarteilnehmer: "Ein beeindruckendes Programm!"
Die erste Nürnbergfahrt des Herbert-Wehner-Bildungswerks vom 25. bis 27. April 2008 war ein voller Erfolg. Insgesamt 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vornehmlich aus Dresden und Umgebung, bestätigten dies nach der Fahrt. Damit will das Bildungswerk eine Tradition von Studienreisen nach Nürnberg einleiten. Die nächste ist für Frühjahr 2009 fest anvisiert. "Das hätte ich nicht gedacht, daß das so reibungslos klappt", freut sich Geschäftsführer Christoph Meyer, der die Fahrt begleitet hat. "Mit Dr. Ulrike Goeken-Haidl aus Nürnberg hatten wir natürlich eine exzellente Referentin und Seminarleiterin. Die Teilnehmer haben sie einmütig gelobt und waren begeistert von dem vielseitigen Programm mit großartigen Referenten." Im komfortablen Reisebus der Firma Stülpner (Thiendorf) ging es freitags vormittags los. Gleich zu Beginn in Nürnberg der erste Höhepunkt: Stadtführung mit Burg und Altstadt, Führung durch das Rathaus mit Turmbesteigung. "Es war sehr anstrengend, aber doch ungemein aufschlussreich", freute sich eine Seminarteilnehmerin. Und gleich am Samstagmorgen klarte der Himmel auf. Strahlender Sonnenschein begleitete das Seminar an den beiden folgenden Tagen im Bus und vor allem zu Fuß durch Nürnberg. Das Reichsparteitagsgelände, das NS-Dokumentationszentrum, eine Qualifizierungsgesellschaft und ein Gründerzentrum wurden ebenso besucht wie (individuell) die Nürnberger Innenstadt. Besonders zeichnete das Seminar aus, dass untereinander ständig diskutiert wurde, dass es keine Einbahnstrasse der Wissensvermittlung gab, sondern stets Erfahrungen ausgetauscht wurden. So regten insbesondere die Gedenkstätten an den NS-Terror - aber auch die Stätten der Faszination und Propaganda zur Beschäftigung mit eigenen Kindheits- und Jugenderlebnissen, zur Kontrastierung mit der DDR-Geschichte an. Einen besonderen Höhepunkt stellte am zweiten Tag eine Führung von Susanne Rieger (testimon) zu den NS-Gedenkstätten und durch die "Straße der Menschenrechte" dar. Abgeschlossen wurde das Seminar mit einem Besuch im Schwurgerichtssaal 600 des Justizpalastes, 1946 Schauplatz der NS-Kriegsverbrecherprozesse der Alliierten. "Der Beginn der internationalen Strafgerichtsbarkeit", wie Seminarleiterin Ulrike Goeken-Haidl in einem mit großem Interesse aufgenommenen Vortrag feststellte.
Am Ende waren alle müde, aber hoch zufrieden. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer regten an, Ähnliches zu wiederholen, besonders mit Angehörigen der jüngeren Generation. "Wir werden uns bemühen, dieses Angebot zu wiederholen und es auszubauen", versprach Christoph Meyer nach der Fahrt. |
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Autorenlesung: Farbenspiele - Die Ukraine nach der Revolution in OrangeDie orangene Revolution verstehen
Das Herbert-Wehner-Bildungswerk lädt alle Interessierten zur Autorenlesung mit dem prominenten DDR Dissidenten Wolfgang Templin über die Entwicklungen in der Ukraine vor und nach der "orangenen Revolution" im Jahr 2004 ein. Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch 0351-8040220 oder per E-Mail: info@wehnerwerk.de. |
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Freundeskreistreffen und Podiumsdiskussion am 11. Juli in DresdenDieses Jahr findet das Treffen des Freundeskreises exakt an Herbert Wehners 102. Geburtstag, an Freitag, dem 11. Juli 2008 statt. Wir freuen uns schon auf interessanten Besuch aus dem ganzen Bundesgebiet bei uns in Dresden. Der sächsische SPD Fraktionsvorsitzende Martin Dulig wie auch der Vorsitzende der SPD Bundestagsfraktion, Peter Struck und Hans-Jochen Vogel, Fraktionsvorsitzender und Bundesminister a.D., haben bereits für eine Podiumsdiskussion zum Thema "Regieren vs. Opposition" zugesagt. |
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Einladung
Die Veranstaltung im Herbert-Wehner-Bildungswerk in der Kamenzer Straße 12 ist öffentlich, der Eintritt ist frei. |
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Neue Ansprechpartnerin für Kommunalpolitisches
Die 28-jährige Daniela Kolbe schließt derzeit ihr Physikstudium in Leipzig ab. Sie ist Ansprechpartnerin für kommunalpolitische Bildungsveranstaltungen des Herbert-Wehner-Bildungswerks. Kontakt: Daniele Kolbe. kolbe[at]wehnerwerk.de, Tel. 0351/2167091 |
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"... Kaffee kochen ist streng verboten."
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Grundlegendes zur KommunalpolitikPraxisbuch erscheint
Politische Bildung ist das organisierte Bemühen, Menschen zur aktiven, demokratischen Beteiligung in der Politik zu ermutigen und zu befähigen. Politik, so sagte Herbert Wehner, ist das Regeln der Dinge, die alle angehen. Kommunalpolitik geht alle an. Das Praxisbuch Kommunalpolitik soll Mut machen und qualifizieren. Es ist politische Bildung im besten Sinne. Aus dem Inhalt:
Das Buch hat ca. 100 Seiten und ist für EUR 5,50 beim Bildungswerk zu erwerben. Die ISBN-Nummer lautet 978-3-939971-02-3. Bestellungen sind auch direkt beim Herbert-Wehner-Bildungswerk möglich (Bestellformular über Telefon (0351) 8040220 bzw. per E-Mail info@wehnerwerk.de. Eine Leseprobe finden Sie hier. |
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Kommunale Gestaltungsräume: Wirtschaft und ArbeitHerzliche Einladung zum Abendseminar
Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch 0351-8040220 oder per E-Mail: info@wehnerwerk.de |
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Neuer RaumHerbert-Wehner-Saal gemietetDie Neue Gesellschaft Sachsen e.V., der Förderverein des Herbert-Wehner-Bildungswerks, hat in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Dresden-Mitte einen Tagungssaal gemietet. Der Herbert-Wehner-Saal in der Könneritzstraße 5 soll ab März vor allem als Veranstaltungsraum für Tagungen mit bis zu 80 Personen genutzt werden können. Damit wird eine wichtige Ergänzung zum Raum in der Kamenzer Straße geschaffen, bis das ganze Wehnerwerk im neu zu bauenden Dresdner Herbert-Wehner-Haus unterkommt. "Der Herbert-Wehner-Saal soll allen offenstehen", betont der Geschäftsführer der Neuen Gesellschaft, Christoph Meyer. "Gerne stellen wir den Raum auch unseren Partnern und anderen Organisationen für Veranstaltungen zur Verfügung", so Meyer weiter. Kontakt: ngs@wehnerwerk.de. |
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Buchspende aus dem VogtlandHerbert-Wehner-Bibliothek bekommt Zuwachs
Mignon Schreiber aus Reichenbach im Vogtland übergab der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung am 7. Februar 2008 eine Reihe wertvoller Bücher aus Beständen ihres Vaters. Darunter sind Werke von Philipp Scheidemann und Ferdinand Freiligrath, aber auch Dantes "Göttliche Komödie" und Franz Werfels "Verdi". Die Bücher stammen aus dem Nachlaß von Mignon Schreibers Vater, Kurt Schreiber (geboren 1902). Dieser steht beispielhaft für die Sozialdemokraten, welche nach 1933 von der NS-Diktatur verfolgt wurden, sich nach der Befreiung gegen die Zwangsvereinigung zur SED stellten und dafür teuer bezahlen mussten. Kurt Schreiber büßte für seinen Widerstand mit seinem Leben: Er wurde im April 1947 verhaftet, von einem sowjetischen Militärtribunal zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt und verstarb nach wenigen Monaten in der Haft. Die jetzt der Herbert-Wehner-Bibliothek (im Aufbau) gespendeten Werke stammen ursprünglich aus einer SPD-Bibliothek im Leipziger Stadtteil Klein-Zschocher. Schreiber hatte sie während der Nazizeit bei sich versteckt, und sie gehören zu den wenigen Erinnerungsstücken, welche die Familie nach der Verhaftung des Vaters vor dem Zugriff der Unterdrücker retten konnte. Die Übergabe der Bücher geschah jetzt im Reichenbacher SPD-Büro auf Vermittlung des Zwickauer Umweltbürgermeisters Sven Dietrich. Dabei waren auch der Plauener Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz und der vogtländische SPD-Vorsitzende Lutz Kätzel. Beide würdigten die Leistung und das Opfer des Reichenbachers Kurt Schreiber. Christoph Meyer erinnerte in kurzen Dankworten daran, dass die Bücher gut zur Herbert-Wehner-Bibliothek passen: "Herbert Wehner hat sich zeitlebens in besonderem Maße für politisch Verfolgte eingesetzt." |
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Herbert Wehner: Sachse - Staatsmann - Sozialdemokrat
Herbert Wehner, der Mann mit der Pfeife im Mund, war eine der prägenden Persönlich¬keiten der deutschen Nach¬kriegsgeschichte. Sein Jahrhundert war das "kurze" zwanzigste, das mit dem Ersten Weltkrieg begann und mit dem Zusammen¬bruch des Staatssozialismus endete. Das Leben des Dresdners steht für die Kontinuität wie für die Brüche dieser Zeit. Der Historiker Dr. Christoph Meyer liest aus der von ihm verfassten umfassenden Herbert Wehner Biographie. |
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Besichtigung der Chemnitzer StadtwerkeLokaltermin
Weitere Informationen + Anmeldung finden Sie hier. |
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Rhetoriktraining - Plätze frei
Die MDR-Redakteurin Andrea Valendiek wird von ihren alltäglichen Erfahrungen im Umgang mit bildhafter Sprache und Menschen berichten. Die vielfachen Übungen werden mit der Videokamera aufgezeichnet und gemeinsam ausgewertet. Weitere Infos + Anmelden: hier. |
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"Dresdner Bildungskarte" gestartetOnline-Angebot: Politische Bildung für alle
Die Organisatoren sind zuversichtlich, dass das Projekt weiter wachsen wird: "Wir werden im Laufe des Jahres zusammen sicher über hundert Veranstaltungen anbieten", so Stefan Schönfelder vom Bildungswerk Weiterdenken. "Für weitere Kooperationspartner sind wir offen", ergänzt Christoph Meyer vom Herbert-Wehner-Bildungswerk. Zusammengeschlossen haben sich bisher das Bildungswerk Weiterdenken, die BStU-Außenstelle Dresden, das Courage - Netzwerk für demokratische Bildungsarbeit, die DGB Jugend Sachsen, das Herbert-Wehner-Bildungswerk, die Brücke/Most Stiftung, der Hatikva e.V., die Gedenkstätten Münchener Platz und Bautzener Straße sowie der Verein für regionale Politik und Geschichte. Diese Einrichtungen stellen die Bildungskarte aus. Für die Teilnahme an Veranstaltungen werden darauf Stempel gesammelt: Wer sechs bzw. acht Veranstaltungen innerhalb eines Jahres besucht, bekommt gegen Vorlage der abgestempelten Bildungskarte Ermäßigungen für das Staatsschauspiel und die Städtischen Bibliotheken sowie kostenlose Führungen durch die Frauenkirche. |
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Wehner-Post aus Schweden ...
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Blick hinter die Kulissen der Dresdner Verkehrsbetriebe
Frei nach Erich Kästners Motto "Der Unterricht wird zum Lokaltermin" werden wir hinter die Kulissen von kommunalen Unternehmen schauen und Kommunalpolitik so hautnah erfahrbar machen. Dabei gehen wir mit einer Betriebsbesichtigung nicht nur auf "Sightseeing-Tour", sondern wir wollen in einer Gesprächsrunde im Anschluss daran gezielt nachhaken und die Bedingungen kennen lernen, in denen kommunale Unternehmen arbeiten. Als Vertreter der kommunalpolitischen Sicht auf das Unternehmen steht uns Ingolf Schröter, Aufsichtsrat der DVB, als Ansprechpartner zur Verfügung. Jetzt anmelden unter 0351- 80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de! |
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Tipps und Kniffe beim Reden und ArgumentierenNoch freie Plätze für das Grundlagen-Rhetorikseminar!
Beim Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung und Ausformulierung von Stegreif-Reden, Überzeugungsreden sowie der Konzeption von Statements. Im Seminar sammeln die TeilnehmerInnen praktische Erfahrungen in der Organisation und Umsetzung einer eigenen Rede vor der Kamera, die anschließend gemeinsam in der Gruppe ausgewertet wird. Jetzt anmelden beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter 0351- 80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de! |
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Neues Plakat: Gemeinsam geht's!Jetzt bestellen und für den Freundeskreis werben!
Die Parteispitze wirbt für die Arbeit des Herbert-Wehner-Bildungswerks: Kurt Beck, Peter Struck und Franz Müntefering laden mit einem gemeinsamen Schreiben an alle SPD-Büros die SPD Mitglieder bundesweit ein, die Arbeit des Herbert Wehner Bildungswerks zu unterstützen. Dazu wurde ein besonderes Plakat aufgelegt, das ab sofort bestellt werden kann. Beck, Struck und Müntefering betonen in Ihrem Schreiben die Bedeutung der politischen Bildung in der Kontinuität sozialdemokratischer Grundwerte, wie sie von Herbert Wehner verkörpert wurden und rufen dazu auf, dem Freundeskreis beizutreten. Das Plakat zeigt die Troika Herbert Wehner, Willy Brandt und Helmut Schmidt in gespannter Erwartung eines historischen Wahlsieges am Abend der Bundestagswahl 1972 Hier können die Plakate bestellt werden. |
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Frische Kraft für Öffentlichkeitsarbeit und Bildung
Die "Neue" ist für Öffentlichkeitsarbeit und Seminare zuständig. Die studierte Politologin verfügt über Erfahrungen in der Studierendenvertretung, im politischen Jugendverband, in verschiedenen Vereinen und in der Gewerkschaftsjugend. Sie ist ehrenamtlich Teamerin beim Netzwerk für Demokratie und Courage, der DGB Jugend und stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Rheinland-Pfalz. "In Jugendorganisationen und in der Uniselbstverwaltung müssen ständig neue Aktive geworben und qualifiziert werden, um den Staffelstab weiterzugeben. Es gibt für mich nichts Schöneres, als Menschen zur Politik zu bringen. Das ist eine dankbare Tätigkeit, besonders wenn die einmal Aktivierten weitere Menschen mit ihrer Begeisterung anstecken." schildert Frau Luttmann ihre Erfahrungen und Motivation. Die Suche nach einer passenden Stelle führte sie nun nach Dresden ins Herbert-Wehner-Bildungswerk. Ihr erster Eindruck: "Mir gefällt gut, dass das Wehnerwerk auf der Grundlage erkennbarer ideeller und historischer Wurzeln viele praktische Angebote und eine breite Palette von Themen für verschiedene Zielgruppen anbietet. An inhaltlich anspruchsvollen Angeboten und der wichtigen Arbeit gegen Rechtsextremismus und für die Grundlagen unserer Demokratie mangelt es nicht." Sie erreichen Karin Luttmann unter luttmann[at]wehnerwerk.de und telefonisch unter 0351-8040221. |
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Praktikum im Herbert-Wehner-BildungswerkDas Herbert-Wehner-Bildungswerk sucht Praktikanten und Praktikantinnen im Bereich politische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Sie zeigen Engagement, Motivation, zuverlässiges, eigenständiges und sorgfältiges Arbeiten, sowie verantwortungsbewusstes und kontaktfreudiges Auftreten. Sie bekommen als Praktikant/in in unserem Bildungswerk die Gelegenheit, Erfahrungen im Rahmen politischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu sammeln. Dabei unterstützen Sie Pressearbeit und werden in die Planung von Bildungsangeboten aktiv einbezogen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie hier: Herbert-Wehner-Bildungswerk, Karin Luttmann, E-Mail: luttmann[at]wehnerwerk.de, Telefon: 0351-80 40 221. |
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Neues SeminarprogrammMehr Bildung, mehr Kompetenz, mehr Studienreisen
Besonders stolz sind wir darauf, den Bereich Studienreisen ausweiten zu können. Zu den "Klassikern" Berlin und Thüringen sind nicht nur Hamburg, sondern jetzt auch Nürnberg und Rügen hinzugekommen. Für alle Fahrten gilt: Möglichst schnell anmelden hilft Plätze sichern. Weiter wichtig im Angebot: Die Werkstatt politische Bildung im Sommer, zahlreiche Tages- und Abendveranstaltungen sowie Kommunikationsseminare, beispielsweise zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vom 25. bis 27. Januar - hier drängt die Zeit, Anmeldungen sind nach wie vor willkommen! Melden Sie sich an, fordern Sie das Seminarprogramm an - alle Termine stets aktualisiert finden Sie auch hier im Internet unter Seminare - ansonsten gilt: E-Mail genügt: info@wehnerwerk.de! |